Frankfurt bleibt europäische Hauptstadt des Peerings – Rasantes internationales Wachstum für DE-CIX in New York, Dallas und Madrid

Frankfurt (Main), 11. Mai 2017. DE-CIX ist national wie auch international auf Erfolgskurs: Der Internetknoten in Frankfurt – mit dem weltweit höchsten Datendurchsatz in Spitzenzeiten – baute seine Führungsposition als größter Hub für internationalen Datenverkehr auch im Geschäftsjahr 2016 weiter aus. Im vergangenen Jahr hat der Standort Frankfurt rund zehn Prozent mehr Kunden gewonnen und neue Spitzenwerte im Datenverkehr von 5,6 Terabit pro Sekunde erreicht. Der Trend des stetig wachsenden Datendurchsatzes spiegelte sich auch in der Nachfrage nach mehr Kapazität wider. So stieg die Anzahl der angeschlossenen 100-Gigabit-Ethernet-Ports um knapp 50 Prozent, entsprechend wuchs auch die Anschlusskapazität des DE-CIX Frankfurt auf mehr als 22,6 Terabit.  

m konsolidierten Jahresabschluss 2016 konnten die Einnahmen global über alle Unternehmensgesellschaften im Vergleich zum Vorjahr um 15 Prozent auf 29,3 Millionen gesteigert werden. Die Einnahmen aus internationalen Aktivitäten wurden dabei im Vergleich zu 2015 verdoppelt und entsprechen 2016 7,7 Prozent der Gesamteinnahmen. „Wir sehen hier ein klares Zeichen, dass unsere internationale Expansion Früchte trägt, können uns aber auch weiterhin in unserem Heimat- und Kernmarkt Deutschland behaupten. Gerade hier entscheiden sich immer mehr kleine und mittelständische Unternehmen, sich am DE-CIX zu vernetzen“, so Harald A. Summa, CEO der DE-CIX Management GmbH. 

New York, Dallas und Madrid als internationale Wachstumstreiber

Die ausländischen DE-CIX Standorte sind im Vergleich zu den Vorjahren stark gewachsen. Für den Erfolg der internationalen Expansion nehmen DE-CIX New York, Dallas und Madrid eine zentrale Rolle ein. DE-CIX New York hat sich innerhalb seines knapp dreijährigen Bestehens zum zweitgrößten Internetknoten der Metropolregion New York/New Jersey/Long Island entwickelt. Im Geschäftsjahr 2016 wurde die Kundenzahl um 47 Prozent erhöht, der Datenverkehr in Spitzenzeiten stieg sogar um knapp 170 Prozent auf über 160 GBit/s. Der neueste DE-CIX Internetknoten in Dallas konnte bereits wenige Monate nach dem Start im September 2016 knapp 20 Kunden unter Vertrag nehmen. Treiber für den besonderen Erfolg von DE-CIX in Nordamerika sind die Rechenzentrums- und Carrier-Neutralität sowie die sehr gute Abdeckung der Metropolregionen mit zahlreichen Access Points in allen relevanten Rechenzentren.

DE-CIX Madrid mit Rekordstart als weltweit am schnellsten wachsender Internetknoten

Der ebenfalls 2016 neu in Betrieb genommene Standort in Madrid hat einen Rekordstart hingelegt: Er ist seit seiner Inbetriebnahme im Mai mit über 70 neuen nationalen und internationalen Kunden der am schnellsten wachsende Internetknoten der Welt. DE-CIX Madrid verbindet den starken, aber bisher in Sachen Vernetzung unterversorgten spanischen Markt, die Iberische Halbinsel und Westafrika dank seiner Nähe zu Lissabon, wo die Seekabelverbindungen aus Westafrika landen. „2016 war für unseren Standort Madrid ein Traumstart. Im Jahr 2017 wird die Rolle des DE-CIX in Madrid aufgrund seiner zentralen Lage in Südeuropa weiter wachsen. Mittelfristig wird Madrid London als führenden Peering Point für Netzwerke aus Westafrika ersetzen“, so Harald A. Summa. 

Wandel im Fokus: Vom Peering Point zu Interconnection Services 

DE-CIX rüstet sich 2017 weiter für die Zukunft und wird im Jahresverlauf ein neues Servicemodell einführen. Dies bedeutet eine Aufteilung des bisher bekannten Produktes GlobePEER, in dem der physikalische Zugang (PORT) von dem Service (Peering) getrennt wird. Somit werden über den weiterhin notwendigen, physikalischen Zugang (zukünftig Access) weitere Dienstleistungen zur Verfügung stehen. Den Anfang machte Ende 2016 das Produkt DirectCLOUD, welches einen Direktzugang zu verschiedenen Cloud-Service-Dienstleistern ermöglicht. Mit diesem neuen Servicemodell wird die Nutzung neuer Produkte, Services und Features auf der Apollon-Plattform für die DE-CIX Kunden erleichtert. „Durch die Trennung von Access und Service machen wir einen entscheidenden Schritt von einer reinen Peering- zu einer Interconnection- und Service-Plattform und stellen uns optimal für die nächsten Jahre auf“, kommentiert Harald A. Summa die neue Servicestrategie. „Wir unterstützen Unternehmen und Provider, in der digitalisierten Gesellschaft Schritt zu halten: Unsere Angebote sind darauf ausgelegt, einfache und sichere Lösungen für Herausforderungen anzubieten, die Unternehmen auf einem extrem dynamischen Markt bewältigen müssen. Das bringt unseren Kunden mehr Effizienz, reduziert Aufwand und Kosten“, erklärt DE-CIX Geschäftsführer Harald A. Summa abschließend den Ansatz für die neuen Produkte.

Den kompletten DE-CIX Geschäftsbericht 2016 finden Sie (in englischer Sprache) hier.